Massagebild Wieder einmal bin ich mit einigen Teilnehmern bei Dr. Prerak Shah in Ahmedabad. Wir sind schon fast am Ende der Kur angelangt. Meine Mitreisenden bekommen die letzten Beautyanwendungen bevor wir wieder in den Alltag nach Deutschland zurück müssen. Während ich die letzten Tage hier genieße und nach einer aufregenden Zeit entspannen kann. Die Wärme und das Umfeld tun mir immer wieder gut ;-) . Ich mag das Autogehupe auf den Straßen und genieße die Stunden bei Prerak in der Klinik. Nachdem meine Mitreisenden in der ersten Woche tiefe Reinigungen auf allen Ebenen erfahren haben, beginnen wir uns alle zu entspannen. Längst haben wir uns an den Rhythmus Indiens gewöhnt. Wir sitzen auf engstem Raum was zu einigen Herausforderungen geführt hatte und einfach dazu gehört. Wir haben alles andere als eine Pampering-Ayurvedakur erlebt. Alle Anwendungen werden hier entsprechend dem Classic Ayurveda auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt. Während der eine abnehmen soll, muss ein anderer zunehmen und soll gekräftigt werden. Zwischendurch übersetze ich, begleite an freien Tagen (sonntags) bei Ausflügen, oder auch täglich morgens in einen nahe gelegenen Park, dem Law Garden zum walken, Lach-Yoga oder Hunde füttern. Das ein oder andere Mal habe ich eine Heiltechnik aus dem schamanischen Bereich angewendet. Eine Reise also, die für alle Beteiligten positiv ist, auch wenn’s in manchen Situationen nicht danach aussieht. Im Nachhinein hat der ein oder andere jedoch etwas Neues hinzu gelernt und erfahren. Was gut ist. Bald wird es heißen: "Bye bye Indien bis zum nächsten Mal."

Heilwissen aus alten Zeiten werden heute immer aktueller. Eine dieser alten Lehren ist Ayurveda – das Wissen vom Leben – eine Gesundheitslehre aus Indien. Nach vielen Jahren, in denen ich mich mit Ayurveda beschäftige und in meinen Alltag integriere, steht wieder einmal eine Reise zu Ayurvedaarzt Dr. Prerak Shah nach Ahmedabad an. Ahmedabad ist eine Stadt im Staat Gujarat mit einer stark florierenden Wirtschaft. Das Bruttoeinkommen pro Kopf liegt deutlich über dem indischen Durchschnitt, was einer der Gründe ist warum Ahmedabad mehr reiche Einwohner hat als andere Städte in Indien. Produziert werden hier Tabak, Baumwolle & Erdnüsse. Damit ist Gujarat Rohmateriallieferant für wichtige Industriezweige wie die Textil-, Öl- und Seifenindustrie. Weitere bedeutende Anbauprodukte sind Reis, Datteln, Flohsamenschalen, Weizen und Hirse. Zudem ist Gujarats Süden ist bekannt für seinen internatiolen Diamantenhandel und beheimatet viele Diamantenschleifereien. Gujarat liegt im westlichen Teil von Indien. Mahatma Gandhi ist hier geboren worden. Daher kann in Ahmedabad ein Gandhimuseum und Ashram besichtigt werden. Der Bundesstaat ist bekannt für seine kilometerlangen Strände, seine heiligen Tempel, historischen Städte und religiöse Stätten wie Dwaraka, Ambaji, Shamlaji, die Jain Tempel, der 5000 Jahre alte Sonnentempel in Modhera und einige mehr. Dazu sind in Gujarat mehrere Nationalparks und zahlreiche Naturschutzgebiete, die noch einige der letzten asiatischen Löwen beherbergen, zu finden. Prerak nennt Ahmedabad eine Kleinstadt, denn sie hat “nur” ca. 5,6 Mio Einwohner. Im Vergleich zu anderen Städten in Indien stimmt das. Ebenso wertvoll ist die leckere Küche der Gujarati. Jeden Tag werden andere Gerichte serviert und erst nach einem Monat wiederholt sich eine Speise. So wechseln Upma mit einem Kichererbsensnack und Chutney, Ingwereiscreme, Sabzi, Dosas, eine phantastische Tomatensuppe und die leckerste Spinatsuppe meines Lebens, Kakhara, Idlis …. im Speiseplan ab. Trotz Ayurvedakur schwelgen wir in den unterschiedlichsten Genüssen. Der erste Tag der Ankunft beginnt mit dem "Ankommen". Ich und meine Reiseteilnehmer werden erst einmal ins Gästehaus gebracht. Ein paar sind bereits schon dort, wir reisen als letzte an und beginnen unsere Zeit in Indien abends mit dem Kite Festival. Das Kite Festival spielt sich auf den Dächern von Ahmedabad ab. Wir beobachten all die farbigen Drachen in die Luft gelassen werden – kein leichtes Unterfangen bei dem fast nicht vorhandenem Wind. Mit Einbruch der Dunkelheit werden zusätzlich Reispapierballons mit Wünschen gen Himmel gesendet – ein wunderbares Lichtermeer entsteht vor unseren Augen. Danach bekommen wir unser erstes leckeres Essen. Am nächsten Tag beginnt die Ayurvedakur. Von nun an bekommen wir Ganzkörpermassage, Dampfbad und Einläufe (im Ayurveda Basti genannt). Basti wirken über den Darm, denn viele Krankheiten und Beschwerden haben genau dort ihre Ursache, auch wenn Symptome noch so weit entfernt von dort auftreten können. Für manche ungewohnt und neu und für einen anderen Teil von uns sind diese Anwendungen begeisternd und mit jedem Tag fühlen wir uns besser – energiegeladener. Symptome verschwinden und wir werden durch und durch gereinigt. Manche erhalten zusätzlich Anwendungen gegen Knie-, Rücken oder Schulterschmerzen. Zusätzliche bekommt jeder spezielle Kräuter, die benötigt werden. Die Wärme Indiens tut ebenfalls sehr gut. Auch daß wir in einer Stadt eine Ayurvedakur machen ist förderlich und finden alle gut, denn in die Sonne, in den Wind oder ins Meer dürfen wir sowieso nicht nach den Anwendungen. Statt dessen werden viel Ruhe und Entspannung empfohlen. Wir sind nun in der zweiten Woche und ich bin schon gespannt wie die letzte Woche aussieht. In der letzten Woche steht der Rasayanateil der Ayurvedakur an. Alle bekommen wir Chyavanprash (ein Mus, das viel Amalaki, aber auch viele andere Kräuter enthält), jedenfalls ein Verjüngungsmittel. Die Anwendungen ändern sich nun. Eine Serie von Shirodhara (Stirnguss), Nasya (Anwendungen für die Sinnesorgane) und Gesichtsmassagen startet nun. Den letzten Shirodhara lasse ich am längsten einwirken und so behalte ich das wertvolle Brahmiöl bis zum nächsten Morgen im Haar. Uns allen hat die Ayurvedakur in Indien sehr gut getan, jeder hat auf seine Art und Weise davon profitiert. Der Abschied fällt schwer. Den Termin meiner nächsten Ayurveda-Reise finden Sie hier.

PanchaKarmaKur vom 15. Januar bis 5. Februar 2013 (Rückflug kann je nach persönlichen Bedürfnissen variieren) Die Ernährung und das Kochen nach dem Ayurveda wirken präventiv eine Pancha Karma Kur jedoch wirkt tiefer und zwar bis auf Zellebene. Die Ayurvedakur - Pancha Karma - genannt ist die königliche Behandlungsform der alten indischen Naturheilkunde. Mit diesen Anwendungen wird der Körper tiefgreifend gereinigt, das psychische Gleichgewicht wieder hergestellt und allgemein gekräftigt. Ziel der ayurvedischen Reinigungskur ist, die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers zu aktivieren und wieder herzustellen. Stoffwechselgifte, die durch unzureichende Verstoffwechslung von Nahrung gebildet worden sind und sowohl körperliche, als auch geistige und seelische Gesundheit negativ beeinflussen, werden gelöst und eliminiert. Leitender Arzt der Kur ist Dr. Prerak Shah langjährig erfahrener Ayurvedaarzt in Ahmedabad (Gujarat / Indien). Prerak stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie “der, der inspiriert”. Dr. Shah hat Ayurveda-Medizin an der Ayurveda Universität in Gujarat in Indien studiert. Seit 1988 betreibt er sein eigenes Health-Center und hat seit über zwanzig Jahren theoretische und praktische Erfahrung in Pancha-Karma-Kuren. Seine Spezialgebiete sind Neuro-Muskuläre Probleme, Gastrointestinal & Hautbeschwerden, die er mit Hilfe der Anwendungen aus dem Pancha-Karma behandelt. Er unterrichtet international verschiedene Themen wie Diabetik, Allergien und Stressmanagement und besucht Zentren in Dänemark, Schweden, Österreich, England, Spanien, Marokko, Holland, Frankreich, Italien, Griechenland, Kanada und Venezuela. Er hat Erfahrung mit Menschen unterschiedlichster Altersgruppen, Völker und kulturellem Hintergrund. Seit knapp zwanzig Jahren ist er ein geschätzter und viel gefragter Dozent an namhaften deutschen Ayurveda-Kliniken. Als Rahmenprogramm findet in dieser Zeit das jährliche Kite-Festival statt und außerdem ist Ende Januar / Anfang Februar die Hochsaison für Hochzeiten in Ahmedabad. Info zur Reise finden Sie unter Mit Ayurveda in die Tiefe gehen. Follow

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